Gereistes

Traumstadt Kopenhagen

Vier Tage war ich mit einer Freundin in Kopenhagen. Für den, der mit Meer und Brise mehr anfangen kann als mit Bergen, der wird sich hier innerhalb der ersten Minuten wohl fühlen. Ich habe schon beim Landeanflug gemerkt, das ist meine Stadt! Die Atmosphäre ist einfach großartig. Die Menschen ausnahmslos freundlich und super entspannt. Egal wo wir waren hatte ich das Gefühl, der Däne an sich ist ein rundum zufriedener Mensch und lässt alle daran teilhaben. Einfach wunderbar!

Natürlich haben wir die typischen touristischen Ziele besucht. Die kleine Meerjungfrau, Nyhaven, Amalienborg und viele andere. Da wir am Wochenende dort waren, konnten wir auch noch dem Wachwechsel am Schloss Amalienborg zusehen. Das ist zwar nicht besonders spannend, aber die Uniformen der Wachleute sind schon sehr dekorativ.

Am meisten jedoch haben wir die Spaziergänge in unserem Viertel oder einfach am Wasser entlang genossen. An jeder Ecke konnte man was Süßes aus Gebäck oder ein Bierchen bekommen. Gutes Essen auch. Ich habe direkt ein, zwei Kilo zugenommen 😉 Das war es wert! Leider ist das Preisniveau aus unserer Perspektive sehr hoch. Aber darauf waren wir vorbereitet, haben entsprechendes Budget eingeplant und mussten auf kleine Leckereien zwischendurch nicht verzichten.

Wer also keine Angst vor relativ hohen Preisen hat und nordische Städte mag, dem kann ich Kopenhagen nur empfehlen. Alle touristischen Attraktionen sind fußläufig erreichbar, fast egal, wo man wohnt. Die Stadt ist sehr übersichtlich und übersät von kleinen Cafes, Bars und Restaurants, in denen man sehr, sehr viel Zeit damit verbringen kann, die Gegend zu genießen.

Wer etwas günstiger essen und trinken und dazu noch das alternative Kopenhagen kennenlernen möchte, kann das in der Freistadt Christiana. Die Geschichte des Geländes würde hier jetzt den Rahmen sprengen. Schaut einfach mal bei Wiki rein. Geschichten anderer Art, Gute und Schlechte, habe ich im Vorfeld schon so einige gelesen und gehört. Die Wahrheit (meine Wahrheit?) liegt wohl irgendwo in der Mitte. Ja, die Dealer stehen mit ihren Ständen auf der Pusher Street und vermummt sind sie auch. Ja, das ist erst mal ein etwas beunruhigender Anblick. Aber wenn man seine Kamera nicht fett um den Hals hängen hat und auch sonst sich wie ein normaler Mensch und nicht wie ein super-Touri verhält, hat man (meiner Meinung nach) nichts zu befürchten. Wir sind viel im Viertel rumgelaufen, haben sehr ruhige und auch sehr belebte Ecken gefunden. Und auch hier wieder sehr gut gegessen und getrunken 🙂

Fazit Kopenhagen: Gern ein zweites oder auch drittes Mal!

Heute geht’s nur zu den Dienstagsdingen.

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