Gebackenes

Schoko-Caramelfudge-Cookies

Ich hatte mir vor einer Weile gezuckerte Kondensmilch gekauft, ohne zu dem Zeitpunkt so recht zu wissen, was ich damit machen will. Gestern dann die Erleuchtung: Caramelfudge!

Also habe ich das Milchmädchen mit ein paar Freunden zusammengebracht und angefangen:

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1 Dose gezuckerte Kondensmilch
125 g Butter
2 EL Karamellsirup
200 g brauner Zucker
100 g weiße Kuvertüre

Schneidet die Butter in Würfel und lasst sie in einem Topf bei kleiner bis mittlerer Hitze schmelzen. Anschließend das Milchmädchen, den Zucker und den Sirup dazu geben und so lange rühren, bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Wenn sich kleine braune Stippen zeigen, ist die Flamme zu heiß und die Masse setzt am Boden an. Einfach etwas runterstellen und weiter rühren. Das dauert so ca. 5 Minuten. Dann den Herd aus und die kleingehackte Schokolade in die Masse geben und wieder rühren. So lange, bis sich die Schokolade in der warmen Masse aufgelöst hat. Ich wollte gern ein paar Schokostückchen im Fudge haben und habe daher schon eher aufgehört zu rühren.

Ihr könnt eine normale Kastenbackform nehmen und mit Backpapier auslegen. Das geht ganz einfach, wenn ihr das Papier einmal zusammenknüddelt und dann wieder glatt streicht. In diese Backform gießt ihr die warme Fudgemasse. Dann ab damit in den Gefrierschrank. Ein paar Stunden sollte er dort drin bleiben, bis er fest ist. Dann könnt ihr ihn in Stücke schneiden und wieder einfrieren, damit er sich schön lange hält. Tut er vermutlich eh nicht, da diese wundervoll cremige, karamellige, süße Masse einfach schnell verputzt werden wird 😀 

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Ich habe ihn heute aus dem Froster geholt und nur ganz wenig genascht, da ich ja Cookies damit machen will. Gesagt, getan!

Meine Zutaten:
300 g Mehl
2 TL Backpulver
125 g Zucker
1 Pk Vanillezucker
2 Eier
etwas Milch
100 g Vollmilchkuvertüre
und natürlich ca. 200 g vom eigenen Caramelfudge

Erst die trockenen Zutaten (ohne Kuvertüre) vermengen und dann die Eier und etwas Milch einrühren bis ein eher fester, klebriger Teig entsteht. Dann rührt ihr die gehackte Kuvertüre unter und vorsichtig auch den Fudge. Da dieser sehr klebt und nicht so fest ist, wie ich mir das erhofft habe, hatte ich keine Fudge-Stückchen im Teig, sondern einen im ganzen sehr karamelligen Teig. Auch gut.

Heizt den Backofen auf 180 °C vor und legt 2 Backbleche mit Backpapier aus. Nun setzt ihr mit Hilfe von 2 Löffeln walnussgroße Häufchen auf das Blech. Denkt an genügend Abstand, da die Kekse stark verlaufen. Bei mir passen 9 perfekt auf ein Blech, ohne sich zu verbinden.

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Wer noch mehr Karamell möchte, kann – wie ich  – ein kleines Fudge-Stückchen in die Mitte der Häufchen setzen und mit etwas Teig verschließen. Aber Vorsicht, es wird halt sehr flüssig und läuft damit noch mehr auseinander. Lasst die Kekse am besten auf dem Blech ein paar Minuten abkühlen. Sie sind sehr weich, wenn sie aus dem Ofen kommen und brechen leicht.

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Das Dunkle an den Rändern ist übrigens nicht verbrannt, sondern geschmolzener und wieder fest gewordener Karamell, vermischt mit Schokolade. 😉 Dadurch sind die Kekse vielleicht nicht die hübschesten und außerdem extrem klebrig, aber für mich einfach großartig. Geschmacklich für alle Extra-Süßen auf jeden Fall wunderbar geeignet 🙂

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

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